„Mitarbeiter wollen nicht gehalten oder gebunden, sondern fasziniert und beflügelt werden.“

„Mitarbeiter wollen nicht gehalten oder gebunden, sondern fasziniert und beflügelt werden.“


Next Level Employer Branding – ab jetzt richtig!
Die Zeiten in denen Angestellte oder Arbeiter von der Ausbildung bis zur Rente in einem Unternehmen verbracht haben sind längst vorbei. Über die Mitarbeiterbindung musste man sich damals keine Gedanken machen, da es deutlich mehr Bewerber als Stellen gab. Gute Jobs bekam man nur über gute Beziehungen. Hatte man also einen solchen, gab man ihn so ohne weiteres nicht mehr auf. Da nahm mal auch mal einen etwas mürrischen Vorgesetzten oder unattraktivere Arbeitsbedingungen in Kauf.
2018 gibt es in Deutschland ca. 1,2 Mio unbesetzte Stellen – die Situation hat sich also um 180° gedreht. Gute Mitarbeiter bekommt man heute meist nur über gute Beziehungen. Was tun also, wenn Mitarbeiter nicht mehr müssen, sondern können? Wie schaffe ich es, dass Mitarbeiter nicht aus der Organisation, sondern über die Organisation schwärmen?
  1. Ab jetzt gehe ich nicht mehr wie selbstverständlich davon aus, dass sich Mitarbeiter absolut glücklich fühlen dürfen, „dass ich ihnen ihre Miete bezahle“!
  2. Ab jetzt rechne ich damit, dass meine Mitarbeiter jeden Tag ein spannendes Angebot eines Headhunters auf dem Tisch liegen haben! (Nicht vorstellbar? Dann haben sie die falschen Mitarbeiter!)
  3. Ab jetzt sind die Mitarbeiter strategisches Thema Nr. 1 – für immer!
Employees first
Unternehmen die eine Denkhaltung „Employees first“ bis jetzt noch nicht verstanden haben, werden in naher Zukunft Probleme bekommen. Im Übrigen darf man nicht vergessen,  dass ein einziger unzufriedener Mitarbeiter ein ganzes Team mit runterziehen kann. Und ein unzufriedenes Team kann wiederum eine ganze Abteilung unproduktiv werden lassen und eine ganze Abteilung … Sie wissen schon.
Deshalb ab jetzt: Schluss damit. Umdenken im HR, Führung und Organisationskopf. Ab jetzt bricht keine Welt mehr zusammen, wenn ein wichtiger Mitarbeiter geht. Denn wir wissen, dass wir füreinander alles getan haben – es nur nicht mehr der richtige Zeitpunkt ist. Auch Mitarbeiter ziehen Bilanz und wollen inhaltlich skalieren. Ich bin mir der Rolle meines Unternehmens in der Lebensagenda meiner Mitarbeiter bewusst. Ich bin Agendapunkt drei von zehn. Es war aber ein verdammt guter Agendapunkt drei. Wir hatten Spaß, Augenhöhe, Ideen, Stress, gleiche Interessen und Ambitionen, wir waren wie Topf und Deckel, haben uns ergänzt und getrieben, waren dabei ein gutes Team und nebenbei verdammt erfolgreich.
„Es macht keinen Sinn, kluge Leute einzustellen und ihnen zu sagen, was zu tun ist. Wir stellen kluge Leute ein, damit sie uns sagen können, was zu tun ist.“ Steve Jobs
Können Sie das behaupten – haben Sie alles richtig gemacht. Dann hatte Ihr Mitarbeiter – nennen wir ihn Felix – spannende Aufgaben, ein großartiges Kollegenumfeld, eine echte Fehler- und Vertrauenskultur, konnte sich weiterentwickeln und wurde für das, was er getan hat wertgeschätzt. Sie haben Felix nicht nur dazu genötigt seine Energie ins unsere Organisation zu stecken, sondern Sie haben beide voneinander profitiert – Win-Win – Danke, Felix! Wenn man es liest, klingt es selbstverständlich. Wenn man sich wie ich seit Jahren mit diesen Themen auseinandersetzt, erfährt man häufig genau das Gegenteil. In ein paar wenigen Unternehmen gibt es Ansätze in diese Richtung – da stimmt die Denkhaltung – alles andere folgt… fast… von selbst.
Kommen wir zum Schluss – über drei Thesen:
  1. „Next Level Employer Branding“ setzt „Next Level GF“ und „Next Level HR“ voraus.
  2. Zukünftig sollten wir für ein besseres Employer Branding am Employee Branding arbeiten. Je mehr ich meine Mitarbeiter zu angesehenen Experten und „Marken“ mache, desto mehr profitiere ich davon zu jederzeit. #weiterempfehlung  #reputation #dankbarkeit #wiederkehrer #multiplikator #flügel
  3. Wer zukünftig nicht innovativ und revolutionär in der Unternehmenskultur agiert, wird irgendwann mal keine Kultur mehr benötigen.
Genug gelesen. Es wird Zeit loszulegen.
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